Camping


Im Jahre 2006 hat mich meine Schwester und ihre Familie mit dem Camping-Virus angesteckt. Das Fahren mit Anhänger haben sie mir sofort zugetraut. Einmal noch darüber geschlafen und die Idee gefiel mir so gut, dass ich bald auf die Suche nach einem Wohnwagen ging. Mit viel Glück habe ich dann schon bald einen gebrauchten Wohnwagen aus erster Hand gefunden und so bin ich seither immer mal wieder in den Ferien oder einem verlängerten Wochenende und geniesse das Camperleben mit meinem "Schnäggehüsli" in vollen Zügen.

Da es auch 5-Stern-Campingpätze mit Wellnessanlagen, feinen Restaurants und allem Drum und Dran gibt, fehlt es uns jeweils an nichts. Die Nähe zur Natur, die zwanglose Kleiderordnung und die freie Zeiteinteilung tragen viel zu einer gelungenen Auszeit bei. Nicht zu vergessen die raschere Kontaktaufnahme mit den Nachbarn, wenn man es denn will.

Mit dem erlaubten Tempo 80 beginnen die Ferien schon beim Losfahren, was übrigens auch zu einer viel stressfreieren Fahrt führt. Und nein Georgette, ich bin im Stau nicht immer zuvorderst und überhole schon mal einen Sonntagsfahrer. Den Auf- und Abbau auf dem Platz nehmen wir gerne in Kauf. Einzig die Packerei war mir früher schon ein Greuel und das wurde mit dem verfügbaren Platz im Wohnwagen natürlich nicht besser. Dank Checkliste und gutem Zureden meines Partners geht's jetzt auch mal mit weniger - und klar, es hat noch immer gereicht.



Zillertal, November 2011