Rapport bezeichnet eine lebendige, wechselseitige Verbindung zwischen Menschen. "Im Rapport"
zu sein heisst, eine "gemeinsame Wellenlänge" zu haben, "Vertrauen zu empfinden",
"offen füreinander gestimmt zu sein".
Dieser Kontakt kann durch Pacing (Mitgehen) auf der verbalen Ebene und der nonverbalen Ebene
noch verstärkt werden.
... ist eine "vertrauensbildende Massnahme" und setzt wache Sinne und ein flexibles
Ausdrucksvermögen voraus. Pacing findet statt, egal ob bewusst oder unbewusst, wenn
bei Menschen "die Chemie stimmt". Sind Menschen miteinander im "Rapport", gleichen sie
sich natürlicherweise in ihrem nonverbalen Ausdruck aneinander an: Bewegungen wirken
aufeinander bezogen, es entsteht ein gemeinsamer Rythmus, Lächeln wird erwidert,
Sprechtempo und Tonhöhe gleichen sich an. Die Gesprächspartner "gehen" im
wahrsten Sinne des Wortes "aufeinander ein".
... ist das Führen in Richtung der gewünschten Veränderung oder
Lösung. Voraussetzung dafür ist ein tragfähiger Rapport. Dies können
wir testen, indem wir vorsichtig nonverbal zu führen beginnen (z.B. Körperhaltung
verändern, Lächeln, Sprechtempo verändern etc.) Kommt jetzt von Seiten
des Gesprächpartners eine Veränderung d.h. eine Erwiderung des "nonverbalen
Angebots", können wir einen tragfähigen Rapport vermuten. Klappt es nicht, dann
müssen wir uns noch besser auf die Person einstellen und weiter pacen.